|
|
|
Tschernobyl - Was am 26. April 1984 geschah ..Es war der 26.4.1986, es schien ein ganz normaler Tag zu sein, doch er veränderte das Leben vieler Menschen. An diesem Tag hatten die Ingenieure des Kernkrafwerks Tschernobyl ein Experiment geplant. Sie wollten wissen, wie lange sich eine Turbine, die den stromerzeugenden Generator antreibt noch weiterdreht, wenn die Dampfdruckzufuhr vom Reaktor unerwartet unterbleibt.
Um die Zeit bis zur Einschaltung der dieselbetriebenen Notstromaggregate zu überbrücken kann der Nachlauf der Turbine von entscheidender Bedeutung sein, so wurde die Leistung des Reaktors auf 7% unter den normalen Pegel heruntergefahren, um das Experiment durchführen zu können. Weil das Kraftwerk bei so niedriger Leistung dazu neigt, sich mit einer Notabschaltung selbst auf Null herunterzufahren, wurde das Notabschaltungssystem, u.a. die automatische Leistungssteuerung und das Notkühlsystem, außer Betrieb gesetzt. Um die Dampfzufuhr auf die Turbine zu erhöhen wurden zusätzliche Pumpen angeschaltet. Mit dem zusätzlichen Dampf stand weniger Kühlwasser zur Verfügung und so drohte der Reaktor eine Notabschaltung an. Damit das Experiment fortgesetzt werden konnnte, wurden um 1.07 Uhr die Steuerstäbe, die den Neutronenfluss im Reaktor bremsen, herausgezogen. Wenig später verloren die Techniker die Kontrolle über den Reaktor. Innerhalb von drei Sekunden stieg die Reaktorleistung von 7 auf 50% des Normalpegels. Um 1.23 Uhr wurden daraufhin die Notschalter betätigt, um die Steuerstäbe wieder in den Reaktor einzufahren und damit den unkontrollierten Kernprozeß zu stoppen. Die Steuerstäbe blieben jedoch in denen, durch die entstandene Hitze verformten Einschubkanälen stecken. Die Zirkoniumumhüllungen der immer heißer gewordenen Brennelemente begannen mit dem Wasser zu reagieren, so daß hochexplosiver Wasserstoff entstand. Daraufhin kam es zur Explosion. Auch das Graphit im Reaktorkern geriet in Brand. Durch Explosionen und Feuerstürme wurden radioaktive Teilchen und Gase bis zu 1100m in die Luft geschleudert.
Während des Reaktorbrandes wurde radioaktive Strahlung von 50 Millionen Curie - das entspricht der 30-40fachen Radioaktivität der Hiroshima-Atombombenexplosion 1945- freigesetzt, mehr als 100.000 Menschen wurden in den folgenden Wochen evakuiert.
Unter den Spätfolgen leiden die Menschen in dieser Region noch heute. Wie die Ludwigsburger Paul-Gerhardt-Gemeinde und andere Gemeinden zusammen...
|
|
|
 |
|
| Themen & Rubriken |
|
|
|
|
Projekte weltweit...
|
|
|
|
|
Damit die Kinder wieder lachen können…
Das Sri Lanka - Fluthilfeprojekt der Evangelischen Kindergärten im Bezirk Ludwigsburg
[hier...]
|
|
|
|
|
Hilfe für Novi Sad
Oder: wie ausgediente Christbäume in einem SOS-Kinderdorf kleine Wunder vollbringen weiter...
|
|
|
|
|
Freunde der Kinder von Tschernobyl
Oder: Die Halbwertszeit gibt es nur auf dem Papier. Konkrete Hilfe auch 18 Jahre nach dem GAU
mehr Infos...
Spendenkonto...
|
 |
|
|
 |
|
| WebTipps |
|
|
|
|
Die Folgen von Tschernobyl
|
 |
|
|
|
|