... in Oßweil

"Mit dem Bau der Kirche St. Januarius durch das Kloster Murrhardt wurde im Jahre 1491 begonnen.Ihr wunderschön gewölbter Chorraum begeistert noch heute. Allerdings gab es am Anfang einen Zwischenboden, der den Blick zu Gewölbe verbarg.Umgeben war die Kirche von einer ca. 2 Meter hohen Kirchmauer; Reste davon sind heute noch an der Nordseite zu sehen.Die Januarius-Kirche ist ein spätgotischer Bau des Baumeisters Hans Ulmer.Am Baudatum 1491 wird „laut Überlieferung" festgehalten.Markantes Ercheinungsbild ist der nördliche, wehrhaft-wuchtige Chorseitenturm mit denm Glockenstuhl. Hans Ulmer, der Jüngere, der sich durch seinen Meisterschild im Chorgewölbe ausweist, ist der Baumeister. Sehenswürdigkeiten im Schiff sind zwei erhaltene Gewölbeansätze der beiden Altarbaldachine. Daran sind zwei Schlusssteine angebracht: Maria mit dem Jesuskind und Christus, der Schmerzensmann.Die drei östlichen Chorfenster stammen von dem Stuttgarter Künstler W. D. Kohler (1974). Das nördliche Chorfenster zeigt Motive aus dem Leiden Christi. Das südöstliche Chorfenster ist das „Auferstehungsfenster". Das Ostfenster stellt Schöpfung und Vollendung dar.An der nördlichen Schiffwand befindet sich eine dekorative Steintafel mit dem Wappen der Herren von Kaltental und der Unterschrift „Heinrich von Kaltental". Mit Daniel Nothaft (1504) und Hans von Baldeck wird hier wohl den Bauherren der Kirche gedacht."

Quelle: www.ossweiler.de  Zum vollständigen Originalartikel hier