... in Kornwestheim

Die Johanneskirche wurde am 6. März 1955 feierlich eröffnet.
Sie ersetzte die seit 1921 in Bahnhofsnähe bestehende einfache Holzkirche („Notkirche“). Hiermit reagierte man auf den starken Bevölkerungszuwachs, der durch den Wandel Kornwestheims zu Industriestadt (Salamander, Güterbahnhof) und die neu entstandenen südlichen Stadtteile hervorgerufen wurde.

Direkt an die Kirche schloss sich ein großes Gemeindehaus mit integrierter Kirchenpflege an. Die Johanneskirche war damals die größte nach dem 2. Weltkrieg erbaute Kirche in der Ev. Landeskirche. Als große Hallenkirche mit ihren beeindruckenden Außenmaßen (41 m lang, 17 m breit, 20 m hoch) und einer Turmhöhe von 36 m bot sie 800 Menschen Platz. Erbaut wurde sie vom Architekten H. Seytter.

Seit Juni 2017 wird die Johanneskirche komplett umgebaut. Das Gemeindehaus wurde abgerissen und die Gemeinderäume werden in den hinteren Teil der Kirche und im Turm integriert. Um die Kirche herum entsteht ein neuer Garten.

Quelle: Ev. Kirchengemeinde Kornwestheim