Ein Urgestein und echtes Bindeglied zugleich

Veröffentlicht am 12.10.2020
in Ludwigsburger Kreiszeitung

Ein Urgestein und echtes Bindeglied zugleich

Die hundert Mitglieder der Notfallseelsorge
im Landkreis sind im vergangenen Jahr
234 mal gerufen worden und haben dabei
mehr als Tausend Menschen betreut und
in schweren Stunden begleitet. Pfarrer Ulrich
Gratz leitet die Notfallseelsorge seit
fast zehn Jahren. Jetzt wurde er verabschiedet.
In der Kleinglattbacher Halle im See waren
Vertreter der Blaulichtorganisatoren
am Freitagabend zusammengekommen,
um einen Gottesdienst zu feiern und die
Arbeit von Ulrich Gratz zu würdigen. Als
Gemeindepfarrer von Oberriexingen ist er
zusammen mit seiner Frau schon verabschiedet
worden. Gratz war mit seiner 50-
Prozent-Stelle der erste hauptamtliche
Leiter der Notfallseelsorge seit Bestehen
der Organisation. Der Vaihinger Dekan
Reiner Zeyher, in dessen Dekanat die Zuständigkeit
der Notfallseelsorge fällt, betonte,
dass es Ulrich Gratz gelungen sei,
die Notfallseelsorge im Landkreis gut aufzustellen
und nachhaltig zu sichern.
Das bisher einzigartige Modell einer gemeinsamen
Finanzierung zwischen Landkreis
und Kirchen mache deutlich, dass
die Arbeit der Notfallseelsorge Partner
brauche. Pfarrer Gratz sei es gelungen
auch über den Landkreis hinaus das „Ludwigsburger
Modell“ bekannt zu machen
und sich für eine ähnliche Struktur landesweit
und kirchenübergreifend einzusetzen,
betonte Reiner Zeyher.

 

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