Projekt in Remseck: Gemeinsame Woll-Lust hat Folgen

Veröffentlicht am 20.10.2020
in Ludwigsburger Kreiszeitung

Projekt in Remseck: Gemeinsame Woll-Lust hat Folgen

Wer gerne strickt, näht und häkelt,
wird mitunter ein wenig belächelt.
Dabei ist der fingerfertige
Umgang mit Nadel und Faden
ein geradezu elementarer Bestandteil
der Menschheitsgeschichte.
In Frankreich etwa fand
man zu Fäden verdrillte Pflanzenfasern,
die schon vor 90 000
Jahren zusammengezwirbelt
wurden. Im antiken Griechenland
glaubten die Menschen an
die Schicksalsgöttin Atropos, die
mit ihrer Schere den Lebensfaden
der Sterblichen durchtrennte.
Und der legendäre Theseus
fand, nachdem er den Minotaurus
besiegt hatte, mit dem
sprichwörtlichen Ariadnefaden
aus dessen Labyrinth.
So gesehen war es nur naheliegend,
dass „Frauenzimmer“, die
Frauengruppe der evangelischen
Kirchengemeinde, vor den Sommerferien
eine Aktion startete,
die unter dem Motto „Nur nicht
den roten Faden verlieren“ stand.
Die regelmäßigen, stets themenbezogenen
Veranstaltungen der
Gruppe fielen damals dem Coronavirus
zum Opfer. Der Aufruf zu
gemeinsamer Woll-Lust sollte
verhindern, dass in Aldingen
Langeweile oder gar trübe Gedanken
aufkamen...

 

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