Von der DDR-Diktatur zur Einheit

Veröffentlicht am 24.09.2021
in Ludwigsburger Kreiszeitung

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Von der DDR-Diktatur zur Einheit

Die Lebensläufe der beiden Gäste, die Citykirchenpfarrer
Martin Wendte am Mittwochabend
zum Thema „Deutschland zur
Zeit der Wiedervereinigung und heute“ in
der Friedenskirche begrüßt, könnten unterschiedlicher
kaum sein. Der 1943 geborene
Horst Köhler lebte gegen Ende des
Zweiten Weltkriegs in einem Auffanglager
im von deutschen Truppen besetzten Lodz
in Polen, im Januar 1945 flüchtete seine
bessarabiendeutsche Familie vor der Roten
Armee in Richtung Westen.
Bis 1957 lebten die Köhlers in Flüchtlingslagern.
Schließlich fand die Familie in
Ludwigsburg eine feste Bleibe, Köhler
machte 1963 sein Abitur am Mörike-Gymnasium.
Ludwigsburg sieht er bis heute als
seine Heimatstadt an, erzählt er dem Publikum,
als Jugendlicher habe er in der Friedenskirche
alljährlich Weihnachten mit
seiner Familie gefeiert. Von Ludwigsburg
aus sollte er es weit bringen, unter anderem
zum Direktor des Internationalen
Währungsfonds. 2004 wurde Köhler zum
neunten Präsidenten der Bundesrepublik
gewählt.

 

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