... in Kornwestheim

Im schlichten Allzweck-Gemeindehaus feiern heute beide Konfessionen ihre Gottesdienste. Besonders beliebt ist der große Garten. Bei Sommerfesten, Kinderbibelwoche oder Stadtranderholung geht es dort sehr lebhaft zu.

Zu Beginn 1975 war alles "fein säuberlich" getrennt im ökumenischen Thomas-Gemeindehaus. Es gab zwei Eingänge, einen evangelischen und einen katholischen, zwei Küchen, zwei Jugendräume, zwei Sakristeien und zweimal Toiletten.
Nur bei Bedarf wurde die Trennung aufgehoben und die Trennwand geöffnet: bei Veranstaltungen und Festen und zu den Gottesdiensten, die schon immer im selben Saal gefeiert wurden.
Wer das Thomas-Gemeindehaus erst heute kennen lernt, kann die einstige Trennung kaum noch nachvollziehen. Aber vor über 40 Jahren war das Thomasgemeindehaus eines der ersten ökumenischen Gemeindehäuser. Dass beide Konfessionen überhaupt unter einem Dach leben können, konnten sich damals noch nicht alle vorstellen.
Über die Jahre haben sich die Gemeinden immer mehr angenähert und so war man sich dann beim Umbau des Hauses 2004 schnell einig, dass eine Küche, eine Sakristei auch reichen. Hinzu gewonnen wurde dafür ein größerer Jugendraum und ein schönerer Sakralraum

Quelle: Ev. Kirchengemeinde Kornwestheim. Zum vollständigen Originalartikel hier